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Inspiration Spiritueller Lehrer

Vor ein paar Tagen fragte mich jemand ob ich einem noch lebenden spirituellen Lehrer, Meister oder Guru folgen würde. Ich konnte kein spontanes Ja geben, da diese „eins zu eins typische“ Schüler-Lehrer Beziehung in meinem Leben nicht existent ist. Zur Zeit stehen zwei Fotos auf meinem Altar , einen schwarz-weißes von Sri Anandamayi Ma, sowie ein farbiges mit dem strahlend klaren Gesicht von Jesus. Jedes Objekt oder Bild trägt eine symbolische Aufladung und eine Energie mit sich, einzig und allein darum geht es wohl. Die reinen Körper dieser Personen sind irrelevant, das in der subtilen Ebene schwingt ist bedeutend. Nach kurzem Überlegen antwortete ich dann jedoch, das es eine Person gäbe, die ich meinen Lehrer nennen würde. Ich erwähnte meinen Geliebten Geva, dem ich bisher nur im mysterischen Raum begegnet bin. Der mit seiner bedingungslos klaren Liebe maßgeblich zu meinem Erwachensprozess beigetragen hat und der vermutlich für immer bewusst in meinem System schwingen wird. Die Frage blieb in meinem Kopf und plötzlich fielen mir doch noch ein paar Menschen ein, die ich als meine spirituellen Lehrer bezeichnen würde. Dabei definiere ich den spirituellen Lehrer als eine Inspiration, ein Vorbild, dem es gelingt mich in einer Frequenz der Liebe und Vollkommenheit schweben zu lassen. Es sind die erwachten Seelen, die man einfach gerne an seiner Seite hat, weil sie einfach nur gut tun. Ich zähle meinen Schamanen und Bruder Nasko aus Bulgarien zu diesen Personen, außerdem Shirin Ourmutchi, die mir den Schlüssel zu meiner himmlischen Seele übergeben hat. Nun bemerke ich, dass es fatal ist zu beginnen Namen zu nennen, da ich beinah ein schlechtes Gewissen bekomme, wenn ich nun irgendeine Seele, die mir zutiefst am Herzen liegt, die mich auf meinem Weg begleitet hat, mich unterstützt , an mich geglaubt, mir zugehört , mich bedingungslos geliebt hat, vergesse und nicht nenne. So sind es auch Musiker, die mir tiefe Einsichten geschenkt haben. Als Seele, die dem Schamanismus ebenso vertraut wie dem yogischen Weg vertraut ist, ist die Grenze schwer zu ziehen. Der wertvollste Lehrer ist in jedem Fall Geva, der mich lehrte: Ines, du brauchst keinen Lehrer, keinen Guru, keine Bücher – alles was du suchst liegt in dir und ist schon da – gehe tiefer und tiefer und es wird sich alles offenbaren. Jedes seine Worte , die einst zu mir kamen und noch immer kommen, hat sich eines Tages offenbart. Er sagte auch zu mir, dass ich schreiben solle, damit würde ich den Menschen helfen zu erwachen. Ich schreibe gerne, ob es meine Kernkompetenz ist, das weiß ich nicht. Ich habe noch nie gerne nur für mich geschrieben, das erschien mir immer sinnlos. Darum schrieb ich statt Tagebüchern irgendwann Briefe an Menschen , die mich inspirierten, die aber schon lange physisch nicht mehr unter uns weilen. Das empfand ich noch immer sinnvoller als in die Leere zu schreiben. Im Schreiben steckt viel Theorie, ein wesentlicher Schritt im Erwachensprozess ist das Fühlen, die Erfahrung , das Erleben und die Praxis. Das gilt nicht nur für den Erwachensprozess , das gilt für jede Form von Lernen. Notizen an Flip-Charts und Power Point Dokumentationen sind in ihrem unmittelbaren so leblos und oberflächlich wie ein Windzug der kurz vorüberzieht und die Haare streichelt. Das kann Spuren hinterlassen, doch ich habe verstanden wie ich arbeite und wie Spuren in meiner Seele hinterlassen wurden. In dem ein Feuer gezündet wurde. Das ist Aufgabe eines Schamanen – ein Feuer entfachen , dass das Herz zum Leuchten bringt, es fühlbar macht, es weitet , es verbindet, seine Unendlichkeit und Tiefe offenbart. Von hier aus dann gelingt es in den ganzen Körper hineinzufühlen. Die Tiefe seiner Seele wahrzunehmen, die leise Stimme zu hören, die Einheit in allem zu erkennen, die Verbundenheit zu sehen , sein Ego fallen zu lassen und in den Raum dahinter, den Raum der Stille zu treten, der vom Beobachter zum Bewusstsein wird. Aus dieser Usprungserkenntnis, diesem Seinszustand dann beginnt die bewusst magische Schöpfung. Namaste.

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