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Sorbische Eier made by Pablo & Co.

Wir befinden uns noch immer Brandenburg. Es ist Sonntag und in einer Woche ist Ostern. Ich möchte meinen lieben Kindern ein schönes Fest bereiten und erinnere mich zu gut daran wie gern ich einst den Pinel schwang um Ostereier zu verzieren. Im letzten Jahr fanden wir den Weg ins ein Mehrgenerationenhaus der AWO. Hier zeigte uns eine engagierte Fürstenwalder Bürgerin wie es mit der Tradition der Sorbischen Eier bestellt ist. Mein Sohn der war begeistert von dem heißen Wachs den wir mit Stecknadelköpfen und kleinen Federn auf die Eier tropften. Wohl kaum ein Kind dem diese Flamme vor seinen Augen nicht zusagen würde. Nach diesem Kurs hörte ich zu Hause nur noch die Worte „Sorbische Eier machen“ „Sorbische Eier machen“ . Und auch ich wurde beinah süchtig danach. Unsere Eier sahen nicht ganz so fein und säuberlich wie in der Tradition aus, doch das darf in einem Künstlerhaushalt wohl kaum erwartet werden.sorbische eier

Als ich in diesem Jahr vorschlug Eier mit Wachs zu bemalen da leuchteten die Augen und der Emil konnte es kaum erwarten die Stecknadel in die kleinen Buntstifte zu stecken und den Glaskopf in das Wachs zu tauchen. Auch das kleinere Töchterchen war voller Begeisterung dabei. Und ich? Nun ich genoss diesen kreativ schöpferischen Raum , der ohne viele Worte funktionierte. In dem alles Hand in Hand ging und ein jeder für gefühlte Stunden glücklich schöpferisch tätig war. Wunderbar. Und wieder eine ästhetisch gelungene Genialität , die seine Ursprünge im sorbischen Brandenburg hat. Klein, aber olé!

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